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Literaturhinweise

Text und Bild: Flora

Wie jemand aus der Gruppe vorgeschlagen hat, ist es manchmal auch im Bezug auf Gärten und den Umgang mit der Natur sinnvoll, über Visionen oder Leitbilder nachzudenken. Dazu hier einige Anregungen:

Der Paradiesgarten

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Hoffnungsvolle Bilder und Visionen von Selbstversorgung, Garten- und Umweltschutz in der aktuellen Literatur

Auf manchem persischen Teppich kann man sie sehen, die Vorstellung vom Paradiesgarten. Es sieht aus, wie aus der Luft betrachtet, ein Rechteck, viele Blumen, häufig in Rahmen, andere Pflanzen, manchmal Springbrunnen, Wasserbecken oder ähnlich. So sinnlich und visionär sind auch einige aktuelle Gartenbücher.

Durchaus friedliche Drohnenbilder von seinem Selbstversorgergarten kann man auf der DVD von Wolf-Dieter Storl sehen. Darüber hinaus zeigt dieser Selbstversorgergärtner, wie er sich und seine Familie aus diesem Garten das ganze Jahr über mit Gemüse versorgt. Es gibt auch eine App zur Gartenpraxis.  Alles ist zu finden in dem Buch von Wolf-Dieter Storl. Es heißt, „Der Selbstversorger – mein Gartenjahr“. Der multimediale Band ist dieses Jahr beim Verlag Gräfe und Unzer erschienen.

Neu aufgelegt ist beim Ulmer Verlag dieses Jahr der Renner der Biogartenpraxis, das Buch von Schwester Christa Weinrich von der Abtei Fulda und von Jutta Langheineken. „Schwester Christas Mischkultur“ zeigt anschaulich und einfach nur wunderschön bebildert, welche Erkenntnisse die berühmte Biogärtnerin in Jahrzehnten des klassischen biologischen Mischkulturen – Gemüsebaues über das Zusammenleben der Pflanzen gesammelt hat. − Lesenswert für Selbstversorgergartenfans.

Wer Interesse an Welt-Visionen hat, kann sich Anregungen beim oekom-Verlag holen. Hier geht es in einem ganz neuen Klassiker darum, wie sich angesehene Wissenschaftsautoren den Wandel der Welt zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum vorstellen. In dem Buch, dem Bericht für den Club of Rome „Ein Prozent ist genug“, schlagen Jorgen Randers und Graeme Maxton dreizehn begehbare Wege für die friedliche Lösung der Probleme der Ungleichheit und Umweltzerstörung vor. ̶  Ein hoffnungsvoller Mutmacher und gar nicht so paradiesisch fern.